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Eine UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion
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Alles gecheckt?!

Mehr als nur ein „bester beifahrer“

Fahrerassistenzsysteme verhindern Unfälle und retten Leben

„Alles gecheckt“ sprach mit Welf Stankowitz. Er ist Referatsleiter Fahrzeugtechnik beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn.

Herr Stankowitz, was haben Sie mit der Kampagne „bester beifahrer“ erreicht, die sich seit 2007 für die Einführung von Fahrerassistenzsystemen stark macht?

Der Begriff „bester beifahrer“ hat sich gut eingebürgert. Viele Hersteller nehmen in den Betriebsanleitungen und in der Werbung deutsche, allgemein verständliche Begriffe, so wie wir es schon lange vorschlagen, um ihre Fahrerassistenzsysteme zu beschreiben. Und wir haben durch die Kampagne dazu beigetragen, dass die Verantwortlichen aus Politik, Weiterbildung, Fahrlehrerschaft sowie die Journalisten dieses Thema aufgegriffen haben. Dadurch wurden die Hersteller ermuntert, neue Fahrerassistenzsysteme zügig auf den Markt zu bringen. Und die Verkehrsteilnehmer wurden so über verschiedene Fahrerassistenzsysteme, ihre Funktionsweise und ihren Nutzen informiert.

Wozu sind Fahrerassistenzsysteme eigentlich gut?

Sie sind dazu da, um den Fahrer beim Fahren zu unterstützen – wie ein Mitarbeiter seinen Chef unterstützt. Der Chef ist und bleibt der Verantwortliche. Aber jeder Chef wird sagen: Ich kann mehr leisten, wenn ich einen Assistenten habe, als wenn ich alles alleine machen muss.

Gibt es Personengruppen, die Fahrerassistenzsysteme besonders nötig haben?

Gerade für Jugendliche sind sie sehr hilfreich. Junge Fahrer sind häufig mit älteren Fahrzeugen unterwegs. Aber sie machen noch relativ viele Fahrfehler. Ein Spurverlassenswarner oder ein Notbremsassistent sind deshalb gerade für junge Fahrer eine prima Sache. Eltern sollten also darauf achten, dass ihre Kinder ein Auto fahren, in dem diese Systeme eingebaut sind.

Wie findet man eigentlich als Verbraucher durch den Dschungel der Abkürzungen mit meist drei Buchstaben, die die Hersteller ihren Fahrerassistenzsystemen geben?

Schauen Sie einfach auf die Internetseite www.bester-beifahrer.de. Die ist erst vor kurzem komplett überarbeitet worden. Da werden alle „Drei-Buchstaben-Begriffe“ erklärt und Sie erfahren, was sie bedeuten.

Sollte man möglichst alle verfügbaren Fahrerassistenzsysteme einbauen lassen?

Alle Assistenzsysteme machen Sinn. Für den einen mehr, für den anderen weniger. Wer fast nie auf der Autobahn fährt, braucht keinen Abstandsregeltempomaten, bei dem man nicht mehr selbst Gas gibt oder bremst, sondern bei dem das Fahrzeug automatisch bremst und beschleunigt. Ein typisches Stadtverkehrsassistenzsystem ist dagegen der Notbremsassistent für geringe Geschwindigkeiten, wie in einigen aktuellen Modellen eingebaut. Dieser kann Ihnen konkret dabei helfen, Auffahrunfälle im Stadtverkehr zu vermeiden. Auf www.bester-beifahrer.de haben wir alle Fahrzeugtypen aufgeführt. Jeder kann sein Alter eintragen, wie viel Kilometer er oder sie fährt, ob mehr innerorts oder mehr außerorts. Als Ergebnis bekommt man dann eine Empfehlung, welche Fahrerassistenzsysteme für dieses Fahrzeug und diesen Fahrer besonders in Frage kommen.


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