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Unbedingt auf Qualität achten

Sechs von Autofahrern häufig gestellte Fragen zum Thema „Reifen und Qualität“ werden von Franz Nowakowski beantwortet. Er ist Reifensachverständiger bei der DEKRA.

Was macht einen guten Winterreifen aus?

Erst einmal ist eine korrekte Profiltiefe wichtig: Gesetzlich vorgeschrieben sind europaweit 1,6 Millimeter. Der Reifen kann aber seine Wintertauglichkeit schon verlieren, wenn die Profiltiefe 4 Millimeter unterschreitet. Außerdem müssen Winterreifen ein „M+S“(auch M/S und MS)-Symbol haben. Das steht für „Matsch und Schnee“. Zusätzlich sollte auf den Reifen ein Schneeflockensymbol zu sehen sein. Das ist eine Art Gütesiegel für Winterreifen. Ein mit einem Schneeflockensymbol ausgezeichneter Reifen befindet sich in der Regel im oberen Drittel der Leistungsfähigkeit von Winterreifen. Ein viertes Kriterium sind feine, meist wellenförmige Profileinschnitte, die so genannten Lamellen. Sie sorgen für den gewünschten Verzahnungseffekt mit der Fahrbahnoberfläche, indem sie zusätzliche Griffkanten bilden. Sie erhöhen die Kantenlänge und verbessern damit den Grip auf die Fahrbahnoberfläche. Wichtig ist eine spezielle Laufflächenmischung mit Kieselsäureanteilen. Die Kieselsäure sorgt dafür, dass bei nasser und winterlicher Fahrbahn die Haftung verbessert wird. Achtung! Winterreifen müssen in Österreich mindestens noch 4 mm Profil besitzen, sonst droht ein Bußgeld.

Wie beurteilen Sie Ganzjahresreifen?

Die Premiumfabrikate unter den Ganzjahresreifen stellen einen guten Kompromiss zwischen Sommer- und Wintertauglichkeit dar. Sie machen vor allem dort Sinn, wo es normalerweise keine strengen Winter mit viel Schnee gibt. Außerdem kommen sie bei Zweitwagen richtig zum Einsatz, die nur innerorts eingesetzt werden, um bspw. einkaufen zu fahren oder die Kinder in die Schule zu bringen. Wer allerdings zum Wintersport in die Alpen fährt, dem sind natürlich weiterhin ausschließlich hundertprozentige Winterreifen zu empfehlen.

Was unterscheidet einen „guten“ von einem „schlechten“ Reifen?

Wichtigstes Sicherheitskriterium ist ganz klar ein kurzer Bremsweg. Wie gut ein Reifen im Bremswegvergleich abschneidet, kann man in den veröffentlichten Reifentests erfahren. Aber auch der Zustand des Materials ist wichtig, denn ein geplatzter Reifen kann das Auto ordentlich ins Schlingern bringen. Reifen bekannter Marken weisen fast durchgängig eine bessere Qualität auf als die unbekannter Hersteller. Die exakte Materialmischung ihrer Reifen hüten die einzelnen Hersteller wie ein Geheimnis.


Tipp: Den korrekten Reifendruck für Ihr Fahrzeug finden Sie in der Bedienungsanleitung. Sie sollten den Druck stets bei kalten Reifen messen. Bei Winterreifen muss ein Aufkleber über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Sichtfeld des Fahrers angebracht sein. Beim Befüllen des Reifens sollte man darauf achten, dass der Luftdruck 0,2 bar höher ist, als angegeben, da die Reifen im Laufe der Zeit immer etwas an Luft verlieren.


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